Allgemeine Infos

Das gute Gefühl von Sicherheit: Mit Qualität und Kompetenz stehen wir an Ihrer Seite.
Ihr Zuhause soll ein sicherer Ort sein. Haben Sie sich auch schon gefragt, was Sie tun können, um Ihrem Bedürfnis nach hoher Sicherheit nachzukommen?
Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden durch Tageswohnungseinbrecher begangen.
In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist.
Tageswohnungseinbrüche ereignen sich mehrheitlich in Großstädten. Außerdem fallen Einbrecherbanden oft über ganze Wohnviertel her und räumen dabei schnell Häuser und Wohnungen aus.

Das Prinzip des Einbruchs
Die meisten Einbrecher (Beschaffungs- und Gelegenheitstäter) arbeiten mit einfachsten Hilfsmitteln, zum Beispiel mit einem Schraubendreher, und unter hohem Zeitdruck. Um die Gefährdung durch Gelegenheitstäter prinzipiell zu verstehen,muss man sich eigentlich nur seine „Arbeitsweise“ vor Augen führen:Einbruchschutz ist wirksam!
Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.
Vorbeugung
Der durchschnittliche Wohnungseinbrecher mit seinem üblichen Einbruchwerkzeug lässt sich durch richtige Sicherheitstechnik fast immer aufhalten. Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz, aber zusätzliche Sicherungen an Türen und Fenstern schrecken die meisten Einbrecher entweder ganz ab oder kosten so viel Zeit, dass sie von ihrem Vorhaben ablassen.
Wie wertvoll Sicherheitstechnik ist, zeigt sich auch darin, dass sich mit relativ geringem materiellem Aufwand erhebliche seelische oder ideelle Bedrohungen vermeiden lassen.
Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie darüber, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll vor Einbruch schützen können und welche Sicherungstechnik für Sie geeignet sein kann.
Kostenlose Tipps und Ratschläge erhalten Sie auch bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle.

Verisure lässt Einbruchverhalten untersuchen
Einbrecher kommen auch tagsüber, agieren schneller als man denkt und brauchen oft nicht länger als zehn Minuten, um die Wertgegenstände in einem Haushalt zu finden und zu entwenden. Das geht aus der Kantar Studie zum Einbruchserleben hervor, die von Sicherheitsanbieter Verisure 2019 in Auftrag gegeben und Ende 2020 aktualisiert wurde. An der Studie haben in Deutschland 500 Personen teilgenommen, die bereits mindestens einmal einen Einbruch in ihre Privaträume erlebt haben.
Bei ihnen geschahen sechs von zehn Einbrüchen während kurzer Abwesenheit der Bewohner unter zehn Minuten. Bei dem Großteil der Betroffenen wurde nicht nur das Wohnzimmer, sondern mit dem Schlafzimmer auch der privateste Bereich nach Wertgegenständen durchsucht. In Fällen, in denen Bewohner bei dem Einbruch anwesend waren (23 Prozent), wurde in einem von vier Fällen jemand verletzt und in 31 Prozent dieser Fälle waren der/die Einbrechenden bewaffnet. Gestohlen wurden in erster Linie Schmuck, Bargeld und elektronische Geräte. Darüber hinaus verursachten Einbrecher zunehmend ärgerliche Schäden im Sinne von Vandalismus. Der durchschnittliche Werteverlust belief sich auf rund 10.000 Euro pro Einbruch.
Mit 93 Prozent riefen in Deutschland – im Vergleich zu anderen Ländern – relativ viele Einbruchsopfer die Polizei zur Hilfe, die laut Angaben der Betroffenen durchschnittlich 35 Minuten brauchte, bis sie vor Ort war. Nur in 28 Prozent der Fälle konnten der/die Täter anschließend strafrechtlich verfolgt werden, was im Umkehrschluss bedeutet, dass 72 Prozent unbescholten davon kamen. 61 Prozent der Menschen, bei denen eingebrochen wurde, ergriffen im Nachhinein Schutzmaßnahmen. Allerdings entschieden sich lediglich elf Prozent für eine überwachte Alarmanlage.

